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Wir sehen uns als Wegbegleiter, die die Kinder auf vielfältige Weise beim Lernen ermutigen, bestärken und unterstützen. Gegenseitiges Vertrauen ist oberste Priorität, denn die Kinder vertrauen uns als Person und wir vertrauen dem kindlichen Potential. Nach dem Gedanken von Loris Malaguzzi versuchen wir dem Kind Freiräume zu schaffen: „Ein Kind lernt nur dann erfolgreich, wenn es verliebt ist in den Gegenstand. Und Liebe oder Verliebtheit verlangt Freiheit.“ Wir pädagogischen Mitarbeiter treten als Selbstlernende und Impulsgeberin auf, was bedeutet, dass wir Wissen nicht überstülpen, sondern uns selbst als Forscher und Mitlernende sehen. Mit Impulsfragen kommen wir ins Philosophieren und überprüfen gemeinsam Thesen. Um die Ausdrucksmöglichkeiten in den hundert Sprachen der Kinder zu entschlüsseln, ist es unsere Aufgabe zu beobachten, zu dokumentieren, gemeinsam zu interpretieren und zu lernen – wir sind Zeugen der kindlichen Entwicklung. Ein wichtiger Bestand unserer pädagogischen Arbeit ist die Kooperation und die Zusammenarbeit mit unseren Eltern. Wir wollen familienergänzend und unterstützend wirken. Durch eine täglich angemessene Vorbereitung der Räume schaffen wir eine anregungsreiche Umgebung, die Impulse zum Selbst-Tätig-Sein gibt.

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